Ich liebe diese Art von Romanen. Das Buch ist gut geschrieben, es kommt sogar Spannung auf und man leidet mit der Hautfigur . Was mich stört ist das abrupte Ende , man hat den Eindruck als ob der Autor genötigt wurde das Buch zu beenden. Deshalb einen Punkt abzug . Es schreit eigentlich nach einer Fortsetzung.
Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen, der Schreibstil des Autors ist gut zu lesen und die Handlung interessant!
Anfangs war ich etwas skeptisch, aber mit jeder Seit wuchs meine Begeisterung. Flüssig geschrieben zeigt das Buch fundierte Einblicke in das Leben eines Ritters im 12 Jahrhundert... Nicht nur für Mittelalter-Fans ein spannender Lesestoff.
Dem Autor ist es gelungen, den Protagonist gut in die Historie einzubinden. Teilweise spannend, teilweise auch lehrreich.
Ein absolut empfehlenswertes Buch!. Liest sich sehr angenehm und ist nicht nur für Fans Historischer Romane Tiefgründig, spannend und starke Hauptpersonen.
Es ist bereits der zweite Roman des Autors, den ich gelesen habe. Um es vorweg zunehmen: Andreas Herch beherrscht die Gabe Spannung auf mehreren hundert Seiten aufrechtzuerhalten auf ganzer Linie - das gilt für den Diener des Grafen ebenso wie für den Ritter aus Zusameck. Da dies nicht für jeden historischen Roman gilt - die zum Teil aber durchaus großflächiger vertrieben werden als das vorliegende Buch - ist dies besonders anzuerkennen. Eine weitere große Stärke des Buches ist die sehr angenehme Erzählweise: Herch belehrt nicht mit seinen Geschichtskenntnissen, er dreht keine Pirouetten an Stellen, wo er vielleicht noch mehr profunde historische Information hätte einbringen können. Und dennoch schafft er es Kenntnisse der Zeit unterzubringen ohne dass die Erzählung leiden müsste. Ebenfalls hervorzuheben ist, dass das Buch sehr sauber redigiert wurde - hier ist eine Steigerung gegenüber dem Diener des Grafen zu beobachten. Zu guter Letzt vielleicht noch zwei weitere Beobachtungen: Erzählmotiv und historische Glaubwürdigkeit. Das Buch liest sich als Untergattung eines historischen Romanes wie ein Abenteuerroman, in dem der Held des Plots die wichtigsten Stationen europäischer Geschichte innerhalb eines kurzen Zeitfensters Ende des 12. Jahrhunderts nah miterleben darf. In diesem Sinn ähnelt der Aufbau des Buches stark dem Erstling des Autors, der um die Wende von 17./18. Jahrhundert spielt. Dagegen ist nichts einzuwenden, e ist ein gern gesehenes Motiv historischer Romane (vielleicht auch vom Lesepublikum so gewünscht) und das kann man so machen. Vielleicht wollte der Autor hier auch einfach nicht experimentieren - immerhin trägt man auf diesem Weg dem Gang der zäsierenden Ereignisse Rechnung. Ebenso mehr Beobachtung als Kritik ist die Frage nach der historischen Wahrheit des Geschriebenen. Meine Einschätzung nach ein paar Jahren geschichtsnaher Studien ist dieses Thema nicht überzustrapazieren. Sowohl Geschichtswissenschaft wie geschichtliche Populärdarstellungen (Public History) atmen immer zu einem gewissen Grad den Geist der Gegenwart. Im Grunde sind populäre Darstellungen hier sogar ein Stück weit ehrlicher, denn sie geben ihre (gegenwartsbezogene) Fiktion häufiger auch offen zu. Natürlich kommt man beim Topos historischer Roman dennoch nicht ganz umhin auch dies mit einzubeziehen. Wie grundsätzlich bei allen historischen Romanen könnte man auch bei diesem Buch ab und zu auf den Gedanken kommen, dass die 'Spielregeln' unserer heutigen Gesellschaft vielleicht ein bisschen in die als damals beschriebene Zeit einfärben. Man sollte aber auch so ehrlich sein und diese Angelegenheit an die (aufgepasst :)) Leser*innen zurückspielen: Wollen sie beim Lesen historischer Romane in ihrer Freizeit wirklich die Realitäten früherer Zeiten zur Gänze hinnehmen? Familienbilder, Hierarchien und gesellschaftliche Konventionen, die einen vielleicht eher verstört, denn bemüßigt zurücklassen? Ich habe da so meine Zweifel - für alle anderen empfehle ich Friedells Kulturgeschichte der Neuzeit. Genaugenommen hat der Autor also alles richtig gemacht. Er ist zu einem sehr gelungenen Buch zu beglückwünschen, an dem er in seiner knapp bemessenen Freizeit über Jahre hinweg geschraubt hat.
Ein faszinierender historischer Roman aus dem Mittelalter; Ein spannender Roman, der hervorragend recherchiert worden ist.